Die GPSR, die EU-Produktsicherheitsverordnung, wirft im Alltag andere Fragen auf als am ersten Lesetag der Verordnung. Wer die Grundlagen schon kennt, stößt schnell auf Detailfragen: Zählt das eigene Fulfillment-Center in Polen automatisch als EU-Verantwortlicher? Braucht jede Produktvariante eine eigene Chargennummer? Und was passiert konkret, wenn ein Produkt im Safety-Gate-Portal auftaucht? Dieser Artikel sammelt 20 dieser häufigen GPSR-Fragen aus der Praxis von Shopify-Händlerinnen und -Händlern und beantwortet jede für sich, kurz und direkt, gebündelt in fünf Themenblöcken von den Grundlagen bis zur Praxis auf einzelnen Plattformen.
Jede Antwort steht für sich allein und lässt sich direkt verwenden. Wo ein Thema einen eigenen ausführlichen Leitfaden auf diesem Blog hat, verlinken wir dorthin, damit ihr bei Bedarf tiefer einsteigen könnt, statt hier alles noch einmal komplett auszubreiten.

Grundlagen und Geltungsbereich der GPSR
Ist die GPSR dasselbe wie das deutsche Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)?
Nein, die GPSR und das ProdSG sind zwei unterschiedliche Regelwerke mit unterschiedlicher Aufgabe. Die GPSR ist die Verordnung (EU) 2023/988, die unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt und die inhaltlichen Pflichten wie Risikobewertung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit festlegt. Das deutsche ProdSG bleibt daneben in Kraft, regelt aber nur noch, was die GPSR bewusst den Mitgliedstaaten überlässt, vor allem die Bußgeld- und Strafvorschriften sowie die Zuständigkeit der Marktüberwachungsbehörden. Der vollständige Vergleich beider Regelwerke steht im Artikel GPSR Deutschland: Umsetzung im ProdSG-Kontext.
Muss ich als Kleinunternehmer oder Hobby-Shop die GPSR auch beachten?
Die GPSR kennt keine Bagatellgrenze nach Umsatz oder Unternehmensgröße, sie verteilt Pflichten allein nach der Rolle in der Lieferkette, und das gilt auch für Kleinunternehmer und Hobby-Shops. Ein Ein-Personen-Shop, der Ware unter eigenem Namen verkauft, gilt rechtlich genauso als Hersteller wie ein großer Anbieter und trägt dieselben Kernpflichten. Wer nur wenige Produkte handmade oder als Nebengewerbe verkauft, ist deshalb genauso in der Pflicht wie ein etabliertes Unternehmen, auch wenn der praktische Aufwand bei kleinem Sortiment naturgemäß geringer ausfällt. Alle Pflichten dieser Rolle im Detail: GPSR für Händler und Fulfillment-Dienstleister.
Gilt die GPSR auch für digitale Produkte wie Software oder reine Downloads?
Nein, reine digitale Inhalte ohne physischen Träger wie eine App, ein E-Book oder eine Softwarelizenz zum Download fallen grundsätzlich nicht unter die GPSR. Sobald Software aber Teil eines physischen Produkts ist und dessen Funktion steuert, etwa die Firmware in einer smarten Steckdose, wird das gesamte Produkt GPSR-relevant. Bei vernetzten Geräten mit Cloud-Anbindung kommt oft zusätzlich der Cyber Resilience Act ins Spiel, sodass zwei Regelwerke parallel geprüft werden müssen. Die genaue Abgrenzung erklärt der Leitfaden GPSR für digitale und vernetzte Produkte.
Darf ich Restbestände, die vor dem 13. Dezember 2024 produziert wurden, noch verkaufen?
Ja, unter bestimmten Bedingungen dürft ihr Altbestand weiterverkaufen, solange die Produkte bereits vor dem Stichtag rechtmäßig nach der alten Richtlinie 2001/95/EG in Verkehr gebracht wurden. Eine Schonfrist für neue Verkäufe nach dem Stichtag gibt es dagegen nicht, jede ab dem 13. Dezember 2024 neu angebotene Ware muss die vollen GPSR-Pflichtangaben tragen, unabhängig vom Produktionsdatum. Prüft deshalb pro Produktlinie einzeln, wann genau sie erstmals in Verkehr gebracht wurde, statt euer ganzes Sortiment pauschal einzustufen. Alle Stichtage und Übergangsfristen im Überblick liefert GPSR ab wann? Stichtag, Übergangsfrist und Fristen.
Pflichtangaben und Kennzeichnung in der Praxis
Reicht ein verlinktes PDF als Sicherheitshinweis oder muss der Text direkt auf der Produktseite stehen?
Nein, ein reiner PDF-Link in der Produktbeschreibung reicht nach gängiger Auslegung der Marktüberwachungsbehörden nicht aus, weil die Warnhinweise vor dem Kaufabschluss unmittelbar sichtbar sein müssen. Der Sicherheitstext gehört direkt ins Produktlisting, als Fließtext, in einer Tabelle oder als Foto einer gut lesbaren Verpackungsangabe, ein zusätzlicher PDF-Download kann das höchstens ergänzen. Wer nur ein PDF verlinkt und sonst nichts, riskiert bei einer Prüfung, dass die Informationspflicht als nicht erfüllt gilt. Wie ihr Sicherheitshinweise korrekt formuliert, zeigt GPSR Warn- und Sicherheitshinweise richtig formulieren.
Muss ich die Pflichtangaben in jede Sprache übersetzen, in die ich verkaufe?
Zumindest die Warnhinweise und Sicherheitsinformationen müssen in der Sprache des jeweiligen Ziellandes vorliegen, das schreibt Artikel 19 GPSR ausdrücklich über die vom Mitgliedstaat bestimmte, für Verbraucher leicht verständliche Sprache vor. Wer nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz verkauft, kommt mit deutschem Text aus, wer EU-weit versendet, landet schnell bei bis zu 24 Amtssprachen. Hersteller-Name, Adresse und E-Mail sind davon ausgenommen und dürfen in einer einzigen Sprache stehen, weil sie reine Identifikationsangaben sind und keine Sicherheitsinformation. Welche Sprache in welchem Land gilt, erklärt Mehrsprachige GPSR-Pflichtangaben: 24 EU-Sprachen automatisch.
Braucht jede Farb- oder Größenvariante eines Produkts eine eigene Chargennummer?
Das hängt davon ab, ob die Varianten aus derselben Produktionscharge stammen oder nicht, eine pauschale Pflicht zur variantenspezifischen Nummer gibt es nicht. Im Rückruffall muss sich über die verwendete Kennung eindeutig nachvollziehen lassen, welche konkreten Einheiten betroffen sind, unabhängig davon, ob das über eine gemeinsame oder je Variante getrennte Chargennummer gelöst wird. Bei Eigenmarken-Ware aus wechselnden Produktionsläufen ist eine granulare Zuordnung pro Farbe oder Größe trotzdem oft die sicherere Wahl, weil sie im Ernstfall einen unnötig breiten Rückruf verhindert. Die vollständige Liste aller Pflichtangaben steht in GPSR-Informationspflicht: Welche Infos auf Produktseite und Verpackung.
Muss das CE-Zeichen zusätzlich zu den GPSR-Angaben auf dem Produktfoto zu sehen sein?
Das CE-Zeichen muss physisch auf dem Produkt oder der Verpackung angebracht sein, eine Pflicht zur Sichtbarkeit im Produktfoto des Online-Shops kennt weder die GPSR noch das CE-Kennzeichnungsrecht. Trotzdem lohnt sich ein sichtbares CE-Zeichen auf mindestens einem Produktbild, weil es Käuferinnen und Käufern zusätzliches Vertrauen gibt und Rückfragen zur Konformität reduziert. Wichtig ist die Abgrenzung: CE bestätigt die Einhaltung einer konkreten EU-Richtlinie wie der Niederspannungs- oder Spielzeugrichtlinie, während die GPSR-Pflichtangaben unabhängig davon zusätzlich gelten. Den kompletten CE-Prozess in sieben Schritten erklärt CE-Kennzeichnung: Grundlagen, Pflicht und Nachweis.
Was gehört in eine EU-Konformitätserklärung und wann brauche ich überhaupt eine?
Eine EU-Konformitätserklärung braucht ihr nur für Produkte, die unter eine harmonisierte EU-Richtlinie wie die Niederspannungs-, Spielzeug- oder Funkanlagenrichtlinie fallen und deshalb ein CE-Zeichen tragen, nicht für jedes GPSR-pflichtige Produkt. Sie enthält mindestens die Produktidentifikation, die angewandten Normen, den Namen und die Anschrift des Herstellers oder Bevollmächtigten sowie Ort, Datum und Unterschrift der verantwortlichen Person. Die Erklärung selbst ist keine Prüfung, sondern die schriftliche Zusicherung, dass die zugrunde liegenden Tests und Risikobewertungen tatsächlich durchgeführt wurden, und muss zehn Jahre archiviert werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung samt PDF-Generator bietet Konformitätserklärung erstellen: Anleitung und was reingehört.
EU-Verantwortliche und Drittland-Sourcing
Kann ich mein Fulfillment-Center in der EU einfach als EU-Verantwortlichen eintragen?
Ein Fulfillment-Dienstleister wird nicht automatisch zum EU-Verantwortlichen, nur weil er in der Union lagert und versendet. Die Rolle nach Artikel 16 GPSR erfordert eine ausdrückliche schriftliche Beauftragung, und nicht jeder Fulfillment-Anbieter ist bereit oder rechtlich in der Lage, diese Verantwortung samt Dokumentationspflichten zu übernehmen. Nur wenn kein EU-ansässiger Hersteller oder Importeur zur Verfügung steht und der Fulfillment-Dienstleister die Rolle vertraglich ausdrücklich akzeptiert, kann er unter bestimmten Voraussetzungen einspringen. Die drei üblichen Wege zur Benennung erklärt EU Responsible Person für Shopify-Shops.
Was ist der Unterschied zwischen EU-Bevollmächtigtem und Verantwortlicher Person nach Art. 16?
In der Praxis bezeichnen beide Begriffe meist dieselbe Rolle, den Ansprechpartner in der EU für Marktüberwachungsbehörden, den Artikel 16 GPSR für Drittland-Hersteller zwingend vorschreibt. “EU-Bevollmächtigter” ist die gängige Bezeichnung für einen extern beauftragten Dienstleister, während “verantwortliche Person nach Art. 16” der offizielle Rechtsbegriff der Verordnung ist, der auch den Hersteller selbst, einen Importeur oder unter Bedingungen einen Fulfillment-Dienstleister umfassen kann. Wie ihr diese Person mit einem rechtssicheren Mandatsvertrag benennt, zeigt der Leitfaden zur verantwortlichen Person nach Art. 16. Auswahlkriterien und Haftungsfragen im Detail behandelt EU-Verantwortlicher (EU-Bevollmächtigter) für GPSR.
Was passiert, wenn ich Ware aus einem Drittland ohne benannten EU-Verantwortlichen verkaufe?
Das Produkt gilt dann als nicht verkehrsfähig, denn Artikel 16 GPSR verbietet es ausdrücklich, Drittland-Produkte ohne benannte, in der EU ansässige verantwortliche Person auf den Markt zu bringen. In der Praxis bedeutet das ein Bußgeldrisiko nach nationalem Recht, in Deutschland bis zu 10.000 Euro nach § 28 ProdSG, dazu sperren große Marktplätze wie Amazon betroffene Angebote häufig eigenständig, sobald ihnen die Angabe fehlt. Wer regelmäßig aus China oder anderen Drittländern bezieht, sollte die Benennung deshalb vor dem ersten Verkauf klären, nicht erst nach einer Abmahnung oder Marktplatz-Sperre. Einen echten Preis- und Leistungsvergleich liefert EU-AR-Anbieter im Vergleich.
Werde ich automatisch zum Hersteller, wenn ich Produkte von Alibaba unter eigenem Namen labele?
Wer Ware unter eigener Marke oder eigenem Namen vermarktet, gilt nach Artikel 3 Nummer 8 GPSR automatisch als Hersteller, unabhängig davon, wo die Produktion tatsächlich stattfindet. Das trifft besonders häufig Private-Label-Händler zu, die Standardware von Alibaba-Lieferanten beziehen und mit eigenem Branding versehen, denn genau dieser Schritt löst die volle Herstellerpflicht aus, von der Risikobewertung bis zur zehnjährigen Dokumentationsaufbewahrung. Wer dagegen fremde Markenware unverändert weiterverkauft, bleibt in der leichteren Rolle des Händlers. Sämtliche Herstellerpflichten im Überblick zeigt GPSR für Hersteller: Pflichten und Herstellerangaben.
Bußgelder, Kontrolle und Rückruf
Wie hoch sind GPSR-Bußgelder in Deutschland tatsächlich?
Der deutsche Bußgeldrahmen nach § 28 ProdSG kennt seit dem 19. Februar 2026 genau zwei Stufen, bis zu 10.000 Euro für die große Mehrheit der Verstöße wie fehlende Pflichtangaben, und bis zu 100.000 Euro allein für unterlassene Korrekturmaßnahmen bei bereits erkannten gefährlichen Produkten. Eine Zwischenstufe gibt es nicht, und die Höchstbeträge gelten bundesweit einheitlich, verfolgt werden sie aber von den Marktüberwachungsbehörden der einzelnen Bundesländer. Wo die Behörde innerhalb dieses Rahmens tatsächlich landet, hängt vom Einzelfall ab, von Schwere, Vorsatz und Kooperationsbereitschaft. Konkrete Verstoß-Szenarien und Beispielsummen liefert GPSR-Bußgelder: Risiko-Szenarien und was sie kosten können.
Kann mich ein Wettbewerber wegen fehlender GPSR-Angaben abmahnen?
Fehlende oder unvollständige GPSR-Pflichtangaben zählen zu den häufigsten Auslösern für wettbewerbsrechtliche Abmahnungen im deutschen Online-Handel, ein Wettbewerber kann euch dafür durchaus abmahnen. Anders als ein behördliches Bußgeld kommt eine Abmahnung von privater Seite, etwa von Mitbewerbern oder Wettbewerbsverbänden, und verlangt meist eine Unterlassungserklärung samt Kostennote innerhalb einer kurzen Frist. Verbandsabmahnungen liegen häufig im niedrigen dreistelligen Bereich, während anwaltliche Mitbewerber-Abmahnungen schnell über 1.600 Euro hinausgehen können, zuzüglich einer Vertragsstrafe bei künftigen Wiederholungen. Wie ihr auf eine Abmahnung richtig reagiert, steht in GPSR-Abmahnung, Bußgeld und Strafen.
Was muss ich tun, wenn mein Produkt im Safety-Gate-Portal gemeldet wird?
Sobald ihr wisst oder wissen müsstet, dass ein bereits verkauftes Produkt ein Sicherheitsrisiko darstellt, müsst ihr die zuständige Behörde unverzüglich über das Safety Business Gateway informieren, unabhängig davon, ob am Ende ein Rückruf oder nur eine Sicherheitswarnung folgt. Das öffentliche Safety-Gate-Portal ist dabei etwas anderes als der interne Meldeweg für Unternehmen, Verbraucher sehen dort nur bereits bestätigte Warnungen, Unternehmen melden über das separate Business Gateway. Wer eine Meldung verschleppt, riskiert zusätzlich zum eigentlichen Vorfall ein eigenständiges Bußgeld für die versäumte Meldung selbst. Den genauen Meldeweg über das Business Gateway erklärt Safety Gate (RAPEX) und GPSR: Meldepflichten bei Gefahren.
Wie läuft ein Rückruf ab und wer trägt die Kosten?
Ein GPSR-Rückruf verpflichtet euch, das unsichere Produkt vom Markt zu nehmen, betroffene Kundinnen und Kunden aktiv zu informieren und ihnen nach Artikel 35 bis 37 GPSR kostenlos Reparatur, Ersatz oder Erstattung anzubieten, die Kosten dafür trägt der verantwortliche Wirtschaftsakteur. Ist die Gefahr durch einen zusätzlichen Warnhinweis oder eine korrigierte Anleitung ausreichend entschärft, reicht oft die mildere Sicherheitswarnung, bei der das Produkt beim Kunden bleiben darf. In der Praxis läuft die Meldung meist über mehrere Stationen von der Werksmeldung in China über den Importeur bis zu den Endkundinnen und -kunden, jede Verzögerung an einer Station verkürzt eure Reaktionszeit an der nächsten. Beispieltexte und den vollständigen Ablauf liefert GPSR und Rückrufmanagement: Sicherheitswarnungen richtig handhaben.
GPSR in der Praxis nach Plattform und Produktart
Wo trage ich die GPSR-Pflichtangaben bei Shopify, Amazon, eBay und Etsy ein?
Jede Plattform löst das technisch anders: Bei Shopify legt ihr eigene Metafelder für Hersteller, EU-Verantwortlichen und Warnhinweise an oder nutzt eine spezialisierte App, die diese automatisch im Storefront-Block anzeigt. Amazon bündelt die Angaben im Seller Central über ein eigenes Compliance Dashboard, eBay verlangt sie direkt im Angebotsformular, und Etsy behandelt auch Handmade-Ware nicht als Ausnahme, sondern erwartet dieselben Kernangaben wie bei industrieller Fertigung. Wenn eine Plattform kein passendes Feld für eine gesetzlich vorgeschriebene Angabe bietet, hilft meist nur die Beschreibung als Behelfslösung, bis der Marktplatz nachbessert. Die Einrichtung je Plattform im Detail: GPSR auf Shopify einrichten, GPSR auf Amazon, GPSR auf eBay und GPSR auf Etsy und für Handmade-Produkte.
Gilt für Spielzeug und Kinderprodukte zusätzlich zur Spielzeugrichtlinie noch die GPSR?
Die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG und die GPSR gelten tatsächlich gleichzeitig und ergänzen sich, das Spezialgesetz regelt die detaillierten mechanischen, chemischen und elektrischen Anforderungen, während die GPSR die allgemeinen Informationspflichten und das Melde- und Rückrufsystem beisteuert. Mehr als 20 Prozent aller Meldungen im europäischen Safety-Gate-System betrafen zuletzt Spielzeug und Kinderprodukte, entsprechend genau prüfen Marktüberwachungsbehörden gerade diese Kategorie. Wer Spielzeug aus China importiert, braucht deshalb sowohl das CE-Zeichen samt Konformitätserklärung nach der Spielzeugrichtlinie als auch die vollständigen GPSR-Pflichtangaben auf der Produktseite. Wie beide Regelwerke bei Spielzeug zusammenwirken, erklärt GPSR für Spielzeug: Sicherheitsanforderungen und Kennzeichnung.
Kann ich die GPSR-Pflege für ein großes Sortiment automatisieren, statt jede Seite manuell zu pflegen?
Bei mehreren hundert Produkten und wechselnden Lieferanten wird die manuelle Pflege pro Einzelseite schnell zur Dauerbaustelle, weshalb sich eine Automatisierung über Compliance-Apps mit KI-Datenerkennung lohnt. Eine KI-gestützte Erkennung kann Herstellerdaten direkt aus unstrukturierten Lieferantenangaben wie Produktbeschreibungen oder Datenblättern extrahieren und in die passenden GPSR-Pflichtfelder überführen, was bei China-Sourcing mit häufig wechselnden Lieferanten besonders viel Zeit spart. Der automatische Vorschlag ersetzt dabei nie die menschliche Freigabe, jeder erkannte Wert muss vor der Veröffentlichung geprüft und bestätigt werden, damit die inhaltliche Verantwortung beim Händler bleibt. Wie die KI-Erkennung im Detail funktioniert, zeigt KI-Hersteller-Erkennung: GPSR-Daten automatisch extrahieren.